LichtBlick blickt auf eine kurze, aber bewegte und erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Wir sind heute Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger und Marktführer Ökostrom und Ökogas.
Im Jahr 1998 liberalisiert Deutschland die Energiemärkte. Noch im gleichen Jahr gründen Heiko von Tschischwitz und Michael Saalfeld den unabhängigen Energieversorger LichtBlick. Das neue Unternehmen tritt gegen die Marktmacht der großen Konzerne an, um erstmals „sauberen Strom zum sauberen Preis“ - ohne Atom und Kohle – für den Massenmarkt anzubieten. Im Herbst 1999 versorgt LichtBlick die ersten acht Haushaltskunden. Das EXPO-Regenwaldhaus in Hannover wird 2000 der erste Großkunde.
Als erster Energieversorger erhält LichtBlick 2001 das ok-power-Label für besonders umweltfreundlichen Strom. Die Stiftung Warentest urteilt: „Grün, gut, günstig“! LichtBlick ist auch der erste Newcomer, der Haushalte in den neuen Bundesländern beliefert. Gerade in den ersten Jahren, aber im Grunde bis heute kämpft LichtBlick gegen verkrustete Marktstrukturen. Wir setzten uns für fairen Wettbewerb ein - notfalls auch vor Gericht und mit Hilfe der Kartellbehörden. 2002 gründet LichtBlick den Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne).
Trotz aller Widerstände durchbricht LichtBlick 2003 die Schallmauer von 100.000 Kunden. Unseren Einsatz für das "Aufbrechen starrer Märkte" honorieren McKinsey, Stern und ZDF, in dem sie LichtBlick für den Deutschen Gründerpreis nominieren. DerStromabsatz steigt 2004 durch die Versorgung öffentlicher Einrichtungen in Berlin, Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg stark an. LichtBlick beschäftigt jetzt bereits 100 Mitarbeiter.
Mit dem Projektpartner „Geo schützt den Regenwald“ starten wir 2005 das langfristig angelegte Regenwald-Engagement in Ecuador. Pro Kunde und Monat wird ein Quadratmeter artenreicher Wälder unter Schutz gestellt. Beim Bundesgerichtshof erreicht LichtBlick eine bahnbrechende Entscheidung für Offenlegung der Stromtransport-Kosten (Netzentgelte). Der SPIEGEL spricht von einem „Lichtblick in Karlsruhe“.
2006 beziehen bereits 200.000 Kunden LichtBlick-Strom. Der WWF und Capital küren Heiko von Tschischwitz zum „Öko-Manager des Jahres“. 2007 bietet LichtBlick als erster Anbieter Ökogas an. Die alarmierenden Klimaberichte der Vereinten Nationen bescheren uns einen Rekordzulauf von bis zu 1.000 Neukunden täglich, schon im August überschreiten wir die 300.000-Kunden-Marke.
Und bereits Anfang 2008 versorgt LichtBlick 400.000 Kunden. In Berlin fällt derweil keine große Entscheidung mehr ohne LichtBlick – wir beliefern den Deutschen Bundestag mit Ökostrom. Firmengründer Heiko von Tschischwitz wechselt nach einem Jahrzehnt in den Aufsichtsrat, Dr. Christian Friege übernimmt die Unternehmensleitung.
Das ZuhauseKraftwerk erhält 2011 vom Bundesumweltminister und dem Bundesverband der Deutschen Industrie den "Innovationspreis für Klima und Umwelt". LichtBlick versorgt 2012 über 600.000 Kunden mit sauberer Energie. Das Unternehmen wird jeweils zum vierten Mal in Folge zu "Deutschlands kundenorientiertestem Energieversorger" und zum Sieger in der Kategorie Stromanbieter beim Servicewettbewerb „Kundemonitor Deutschland“ gekürt . Mittlerweile arbeiten 440 "LichtBlicker" in der Firmenzentrale im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Im Mai 2012 verlässt Dr. Friege das Unternehmen, Firmengründer Heiko von Tschischwitz kehrt zurück an die Unternehmensspitze und übernimmt den Vorstandsvorsitz.